Protokoll: Erstes Treffen am 08. Februar 2018

Protokoll: Erstes Treffen am 08. Februar 2018

1. Begrüßung Herr Steigenberger stellt alle Gäste kurz vor.

Er selbst wird innerhalb der Initiative 29++-Aying die Themengruppe „Energie“ betreuen.

Rückblick: Begehung des Ayinger Gemeindegebietes mit Herrn Gröbmayr von der Energieagentur Ebersberg. Hinweis, dass die Energieagentur EBE mit dem 29++-Initiative im Landkreis München zusammenarbeitet. Gesucht werden Aktive vor Ort, daher Freude über die Ayinger 29++-Initiative.
Terminhinweis: am 1. März 2018 Treffen mit Herrn Gröbmayr von der Energieagentur EBE im Bürgerhaus – Einladung folgt.

2. Vorstellung der Ayinger 29++-Initiative

Frau Squarra gibt einen kurzen Rückblick und Erläuterung die aktuelle Aufgabenstellung und die Ziele.

3. Gäste (LRA und Schule) stellen sich und ihr Aufgabengebiet vor

Die Landkreis-Initiative hat bereits drei feste Stellen für 29++ vorgesehen. Somit können LRA-Mitarbeiter*innen bei verschiedenen Projekten auch öfter vor Ort sein. Die Ayinger 29++-Initiative ist die ideale Weiterentwicklung der Landkreisinitiative. Das LRA ist für Unterstützung immer verfügbar und hofft auf Nachahmungstreffen in anderen Gemeinden. Doch bis jetzt sind wir in Aying die einzigen.

In Sachen Strom tut sich schon viel, beim Thema Wärme ist es noch schwieriger. Ihr großes Thema ist die nachhaltige Beschaffung. Sie ist im LRA für das Umweltmanagement zuständig. Außerdem betreut sie den „Klimadialog“: digitales Beteiligungstool, einfache Art von Projektmanagement, Vorstellung siehe unten.

Umweltbeauftragte ist ein neuer Posten an der Ayinger Grundschule seit diesem Schuljahr. Noch wird nach Projekten Ausschau gehalten und sondiert, dann werden Projekte für nächstes Schuljahr überlegt. Eine Sache wurde diese Woche schon gemacht: Aktion: „gute Schokolade“. Die „gute Schokolade“ kostet je 1€, für je 5 Tafeln wird ein Baum gepflanzt. Gibt es auch in der EDEKA. https://www.plant-for-the-planet.org/de/mitmachen/so-kannst-dumitmachen/die-gute-schokolade

4. Vorstellung der 3 Projektgruppen

Energie, Herr Steigenberger:

a) Solarinitiative: Photovoltaik, Solarthermie. Zusammenarbeit mit Energieagentur EBE. Beispiel: Auf „Dachbesitzer“ zugehen und mit konkreten Vorlagen zeigen, was sie machen können und wie die Wirtschaftlichkeit wäre. Ideal dafür: ein Solar-Potenzial-Kataster (gibt es schon in EBE, siehe Homepage Energieagentur, http://www.solarestadt.de/kreis-ebersberg/Start ). Es gibt bereits einen KreistagsBeschluss, das für den ganzen Landkreis München zu machen. Beispiel: Firmen-Parkplätze mit Solar überdachen. b) Biogas (Pferdemist) und Nahwärme: Mit allen Gestüten reden, ob sie Mist abgeben wollen. Herr Gröbmayr will dazu mit Interessent*innen eine Besichtigung machen. Vorschlag Herr Eichler: Amt für Landwirtschaft einbinden. Oder C.A.R.M.E.N., sind für Biomasse zuständig, Sitz in Straubing, https://www.carmen-ev.de c) Zukunft PV-Anlagen: Wie führt man die Anlagen in ein neues rentables System über, wenn EEG-Förderung wegfällt. (Quartierstrommodelle, virtuelles Kraftwerk). Einige Versorger wie SWM, Schwäbisch Hall, Schönau, arbeiten schon an Quartierslösungen. Zusammenschluss dezentraler Energieerzeugungsanlagen mit den Verbrauchern.

Mobilität, Herr Leiter:

a) ÖPNV: Herr Eichler berichtet vom Schreiben der S7-Ost-Gemeinden an Staatsminister Marcel Huber. Wir sollten außerdem ältere Menschen für die Schiene begeistern – Anreizsysteme überlegen. Unzuverlässigkeit des MVV thematisieren. Herr Eichler: Verspätungen neu definieren. b) Fahrradverkehr Herr Steigenberger: aus skandinavischen Ländern weiß man, dass die infrastruktur, wenn sie erst einmal vorhanden ist, auch genutzt wird.
Klaus Friedrich: Gemeinde Aying könnte sich an der Aktion Stadtradeln beteiligen c) e-Mobilität und Verkehr: Herr Eichler: Aying ist beim LadesäulenFörderprogram des Freistaates zum Zuge gekommen. Soll aber keine Insellösung sein, muss zu anderen Ladesäulen im Landkreis (und darüber hinaus) passen. Der Landkreis muss die Standards bekanntgeben. In Aying muss der mögliche Standort noch geprüft werden. Wie sieht es da in EBE aus? Herr Reicherzer: beim Thema Mobilität ist der Landkreis München weiter. Frau Spindler: Problem ist der Alltagsverkehr, LKWs und Pendler. Wir überlegen Aktionen und machen es schmackhaft, das Auto mal stehen zu lassen. Herr Hendrichs aus dem LRA ist Experte für Carsharing und e-Mobilität und ist bereits mit der Ayinger 29++-Initiative in Kontakt.

Konsumverhalten, Herr Hessel:

a) Foto-Wettbewerb: Bäume bei uns in der Gemeinde Herr Eichler: großer Schatz im südlichen Gemeindegebiet: Weiher, Tümpel, Moore. Zusammenschreiben für Chronik Großhelfendorf für Jahrfeier 2022. Auch als Wanderziel beschreiben. b) Vorträge organisieren, Referent*innen einladen c) Verschieden Aktionen im Rahmen vom Ferienprogramm

Frau Squarra: Konsumverhalten ist noch viel mehr: Energie-Sparen. Kleidung, Ernährung, Müll-Vermeidung, Tausch-Börsen, Repair-Café etc.

Landkreisinitiative regional-fair-bio: Regionalportal, in das sich Produzenten und Anbieter wie Direktvermarkter, aber auch Gastronomie eintragen können. http://www.bioregionalfair-bayern.de/index.html Der Landkreis möchte damit die Vermarktung von regionalen, biologischen und fair gehandelten Lebensmitteln unterstützen und zu einer nachhaltigen Ernährung beitragen sowie lokale Landwirtschaft vor Ort stärken.

Landkreis München will Fair Trade-Landkreis werden. Es wird eine regionale Steuerungsgruppe geben, an der man sich beteiligen kann. Ansprechpartnerin ist Frau Reisner (LRA), Informationen sind im Klimadialog zu finden.

5. Vorstellung des Organisations-Bereichs:

Frau Squarra hat die Bitte, sich auch im Organisations-Bereich zu engagieren. Beispiele: Einladungen verschicken, Veranstaltungen organisieren, Mails beantworten, Flyer entwerfen, Unterstützung bei der Pressearbeit, Unterstützung bei der Homepage, Texte schreiben, etc.

6. Vorstellungsrunde der weiteren Gäste

7. Klimadialog

https://klimadialog.landkreis-muenchen.de

Man registriert sich, meldet sich an mit Mail-Adresse 4 Kernelemente a) Dialog: sich über grundsätzliche Ideen austauschen und Fragen diskutieren b) Projekt: mit Best-Practice-Beispielen von Akteuren, Privatpersonen und Gemeinden c) Aktuelles: Termine und Veranstaltungen ankündigen (mit Kalender) d) Pinwand: Sachen teilen, tauschen, verleihen

Unterstruktur: überall die gleichen Kategorien außer bei der Pinwand PDFs und Bilder können zu jedem Bereich hochgeladen werden. Auch Downloadmöglichkeiten z.B. für Unterrichtsmaterialen.

Entwickelt wurde das Tool, um die Initiativen im Landkreis sichtbar zu machen. Kann auf der Ayinger 29++-Homepage eigebunden werden.

Ansprechpartnerin bei Problemen: Frau aus der Schmitten Nelly.ausderSchmitten@lra-m.bayern.de , 089-6221-2152

8. Ausblick

Kleingruppentermine werden demnächst vorgeschlagen.